Vorgehen

1. Ist die Teams-Telefonie die richtige Lösung für mich?

Die Teams-Telefonie ist nicht für jede Firma die richtige Lösung. Auch muss unbedingt beachtet werden, dass Microsoft Teams in erster Linie keine Telefonanlage, sondern ein Zusammenarbeits-Tool ist, wo es um Filesharing, gleichzeitiges Arbeiten amselben Dokument, chatten, Video-Telefonie, usw. geht. Es ist also ein Collaboration-Tool, welches auch als Telefonanlage genutzt werden kann, aber keine reine Telefonanlage. Nur als ganzheitliches UCC-Tool macht Teams erst wirklich Sinn.

2. Teams als Collaboration-Tool einsetzen

Wird Microsoft Teams nicht bereits als Collaboration-Tool eingesetzt, empfiehlt es sich, dieses zuerst als Solches einzusetzen und erst im nächsten Schritt die externe Telefonie zu aktivieren.

3. Testphase mit temporären Rufnummern

Nun empfiehlt es sich dringend, mehrere Benutzer, ganze Abteilungen oder sogar für die ganze Firma einen Test durchzuführen. Hierfür können bei sipcall neue, temporäre Rufnummern bestellt und via hosted SBC zu Teams geroutet werden. Teams-seitig können bereits jetzt sämtliche Konfigurationen vorgenommen werden: Direct Routing einrichten, den Teams-Benutzern die temporären Rufnummern zuweisen, Ringrufe/Warteschleifen konfigurieren, Feiertagsschaltungen und Öffnungszeiten definieren, usw. Die gesamte Konfiguration ändert sich nach der Rufnummernportierung und eigentlichen Migration nicht. Für den optimalen Test können die bestehenden Rufnummern beim aktuellen Provider auf die Temporären umgeleitet werden und ausgehend kann man sogar die bestehende Rufnummer anzeigen.

4. Portierung und Migration

Sobald der Test, welcher durchaus auch eine Woche oder noch länger durchgeführt werden kann, erfolgreich abgeschlossen wurde, kann die Portierung der bestehenden Rufnummern zu sipcall erfolgen. Zum Zeitpunkt der Portierung muss nur noch die Rufnummernzuweisung für alle Teams-Benutzer angepasst werden (es kann jeweils nur eine einzige Rufnummer einem Teams-Benutzer zuegwiesen werden – daher muss nun die temporäre Rufnummer durch die «scharfe» Rufnummer ersetzt werden). Die gesamte Konfiguration inklusive des Direct Routings wurde ja bereits im vorherigen Schritt erledigt, somit kann nun eine stressfreie Migration erfolgen.